0

 

 

Verfolgen sie unsere Reise auf unserem Blog:
Von Hohenlohe nach Mexiko.
 
Die Reise wurde gefördert von:
Journalistische Begleitung durch Bettina Hoyer
 
Presseartikel:
Hohenloher Tagblatt 06.03.2010
 

 

Agrarpolitischen Reise von Hohenlohe in die Wiege des Maises in die Sierra Juarez
03. -15. Februar 2010


Am Mittwoch, den 3. Februar, werden 18 Hohenloher/innen ihre 12-tägige Reise in die Partnerregion des „Bündnis gentechnikfreies Hohenlohe“, die Sierra Juárez antreten.
Durch die Besuchsreise soll die Partnerschaft mit den indigenen Gemeinden der Region Sierra Juárez, im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca, ausgebaut werden. Der Kontakt zu der Region ist durch Aldo Gonzales, bekannt aus dem Film „Monsanto, mit Gift und Genen“ zustande gekommen. Aldo Gonzales war bereits mehrmals in unserer Region zu Gast. Letzten Herbst besuchte er das Hoffest auf dem Kühof in Satteldorf und die Veranstaltung „Vielfalt ernährt die Welt“ in Ulm. Auch 2008 bei „Rock for Nature“ war er unser Gast.
Aldo Gonzales arbeitet für die Organisation UNOSJO, einen Zusammenschluss von Organisationen der Sierra Juárez, in der 16 Gemeinden vom indigenen Volk der Zapoteken vertreten sind. „Ihr müsst die Region sehen um zu verstehen, was es bedeutet, den Mais zu verteidigen. Es ist wichtig, die mexikanischen Bauern kennen zu lernen: Vom kleinen Bauer mit Machete und Pflanzstock bis zur mechanisierten Landwirtschaft “, so Aldo Gonzalez bei dem Planungstreffen der Reise. Dieser Einladung in die Wiege des Mais folgen nun acht Bäuerinnen und Bauern, sowie Verbraucher/innen aus Hohenlohe und den Nachbarkreisen.
Ein wichtiger Teil der Reise sind der intensive Kontakt und Austausch mit den Bäuerinnen und Bauern der Sierra Juárez und das Kennenlernen ihrer traditionellen Anbau- und Lebensweisen. Zum Programm gehören u.a. der Besuch der indigenen Gemeinden in bis zu 3.000 Meter Höhe, eine gemeinsame Mais-Ernte, Radiointerviews, zwei Pressekonferenzen, sowie der Besuch von Oaxaca-Stadt und der Hauptstadt Mexiko-Stadt.
Auch unsere Freunde in der Sierra Juárez versprechen sich von unserem Besuch, das Thema Gentechnik an die mexikanische Presse und an landwirtschaftliche Institutionen auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene heranzutragen. Wir wollen die Bauern und Bäuerinnen in Mexiko außerdem darin bestärken, dass sie auf dem richtigen Weg sind.
Die Eindrücke der Reise werden von der Journalistin Bettina Hoyer (Radio + Print) sowie einem Fotografen eingefangen und in Radiosendungen und Artikeln veröffentlicht. Aus dem gesammelten Material soll außerdem eine Wanderausstellung über die Partnerschaft entstehen.


Unterstützen Sie unser Projekt durch ihre Spende auf das Konto:

Umweltzentrum Kreis Schwäbisch Hall e.V.
Stichwort: Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe, Sierra Juarez
Sparkasse Schwäbisch Hall
BLZ: 622 500 30
Konto-Nr. 151 9480


Treffen der deutschen Delegation von Bäuerinnen- und Bauern mit Frau Sol Ortiz von der mexikanische Regierung.

 

Appell der deutschen Delegation von Bäuerinnen, Bauern und
VerbraucherInnen an die mexikanische Regierung:
Halten Sie Mexiko gentechnikfrei!

deutsche Version (PDF)

spanische Version (PDF)

 

Reisegruppe in Laxechilla

 

 

Schweinehaltung in der Sierra Juarez

 

Mais mahlen, die tägliche Arbeit der Frauen

 

 

Maisträger -AZUBIS

 

Maisträger-Profi

 

Exkursion in die Milpa
(traditionelle Anbauweise von Mais, Bohnen und Kürbis)

Hintergrundinformationen:

Radiobeitrag: Mexikanische und deutsche Bauern wehren sich gemeinsam gegen Genmais

Mexico erlaubt Genmnais (PDF)

Schutzgebiete Mexico (PDF)

„Mais: Genetische Kontamination und
indigene Völker in Mexico“(Aldo Gonzalez) (PDF)

Maisanbau in Mexico (PDF)

Die Region Juarez (PDF)

Biopiraterie (PDF)

Interview mit Johannes Rieger (PDF)
Johannes Rieger vom Bündnis Gentechnikfreies
Hohenlohe informierte sich 2009 über bäuerlichen Widerstand gegen Genmais in Mexiko. Das Interview
führte Gerold Schmidt Anfang März in Mexiko-Stadt

 

Briefwechsel mit unserer Partnerregion
Juarez in Mexico:

Anschreiben aus Hohenlohe (PDF)

Antwort aus Mexico (PDF)